Hersteller Dai

Da die Kryptoökonomie in ihren nächsten Aufwärtstrend zu treten scheint, überschritt das ausstehende Volumen an krypto-besicherten Krediten, die durch die vier beliebtesten DeFi-Kreditprojekte abgesichert wurden, erstmals die Marke von 100 Mio. USD.

Diese Projekte – MakerDAO, Dharma, Compound und dYdX – sind allesamt Leihgaben im Ethereum-Ökosystem, die auf eigenwillige Weise entwickelt wurden, um automatisierte Selbstkreditprozesse zu erstellen.

Hersteller Dai

Maker hat sich bis heute als der Moloch der Arena erwiesen, mit Äther (ETH) im Wert von mehr als 432 Millionen US-Dollar, der derzeit in Maker-CDPs oder besicherten Schuldenpositionen eingeschlossen ist, um die Dai-Stablecoin-Kredite der Benutzer zu garantieren. Sobald ein CDP ausgezahlt ist, wird sein besicherter Äther freigeschaltet und die zugehörigen Dai-Token des Kredits werden dauerhaft verbrannt – eine Dynamik, die den Dai-Haken bei 1 USD halten soll.

1 / Es sieht so aus, als wäre heute der erste Tag, an dem Open Source-Kredite ausstehen #DeFi Protokolle überstiegen 100 Millionen US-Dollar (derzeit 100,3 Millionen US-Dollar). Kredite ausstehend @MakerDAO = 85,4 Mio. USD, @ Dharma_HQ = 8,3 Mio. USD, @compoundfinance = 5,5 Mio. USD und @dydxprotocol (nicht auf dem Foto) = 1,1 Mio. USD. Diagramme @ LoanScan_io pic.twitter.com/37ov863SvQ

– Leinen App (@getLinenApp) 14. Mai 2019

Laut der Website von Ethereum Loan Explorer LoanScan, Die ausstehenden Kredite, die durch Maker-CDPs vergeben werden, belaufen sich derzeit auf 85,4 Mio. USD. An zweiter und dritter Stelle folgen Dharma und Compound, die jetzt Kredite in Höhe von 8,3 Mio. USD bzw. 5,5 Mio. USD ermöglichen. Auf LoanScan wird der Beitrag der neuen dYdX-Plattform in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar nicht angezeigt.

Insbesondere fiel der Meilenstein von 100 Millionen US-Dollar für das ausstehende DeFi-Kreditvolumen mit dem Gesamtwert des in DeFi-Projekten gesperrten Werts – z. B. Bitcoin im Lightning Network oder Ether in Maker-CDPs – zusammen, der erstmals auch die Schwelle von 500 Millionen US-Dollar überschritt.

500 MILLIONEN DOLLAR IN DEFI!!! pic.twitter.com/JbMohVMQtX

– Scott Lewis DEX.AG &# 127806; (@scott_lew_is) 14. Mai 2019

Der DeFi-Segen kommt nicht überraschend, da die Kryptomärkte erneut bullisch geworden sind. Der Bitcoin-Preis ist auf 8.000 USD gestiegen, und der Etherpreis ist in Form von Sachleistungen auf 220 USD gestiegen. Die Aktivitäten sind sozusagen auf ganzer Linie angesagt.

Darüber hinaus nutzen immer mehr Benutzer DeFi-Kreditplattformen für „lange“ Märkte, indem sie mit ihren Krediten mehr Krypto kaufen – eine Dynamik, die zum jüngsten Aufwärtstrend der Kryptoökonomie beigetragen hat, wenn auch nur teilweise.

Die großen Fragen betreffen vorerst, ob 1) Der Hersteller kann seine Dominanz bei der Vergabe von Kryptokrediten beibehalten und 2) ob die aktuellen zinsbullischen Marktbedingungen anhalten und dementsprechend eine neue Welle dauerhafter Nutzer für DeFi-Projekte gewinnen können.

Der Hersteller versucht, sich zu behaupten

Die Dai-Stabilitätsgebühr (DSF), der Zinssatz, der CDP-Eigentümern für ihre Dai-Kredite berechnet wird, ist um fast 20 Prozent gestiegen, da MKR-Token-Inhaber seit Jahresbeginn wiederholt für eine Erhöhung des Zinssatzes gestimmt haben.

Warum? Es war eine konzertierte Anstrengung, den Dai wieder auf 1 USD zu bringen, da der Preis der Stablecoin in den letzten Wochen unter diesem Preis gehandelt wurde. Die Idee ist, dass ein höherer Zinssatz dazu führen wird, dass mehr CDP-Besitzer ihre Positionen schließen und Dai verbrennen, um den Token wieder auf 1 USD zu bringen.

Die gute Nachricht ist, dass der Preis des Dai in den letzten Tagen seinem Preis viel näher gekommen ist, obwohl das schnelle Wandern des DSF für Benutzer, die ihre CDPs nicht für lange Krypto-Anwendungen, sondern für regelmäßige Einkäufe verwendet haben, ziemlich belastend war.

Mit dem Dai-Zinssatz von jetzt 19,5 Prozent wäre es für Benutzer erschwinglicher – oder zumindest vorhersehbarer – gewesen, stattdessen Kreditkarten zu verwenden. In der Tat ist der Dai-Zinssatz so konzipiert, dass er den sich ändernden Umständen entspricht. Angesichts der jüngsten Gerüchte in den USA, wonach Zinssätze von mehr als 15 Prozent illegal sind, befindet sich die Maker-Community nun in einer interessanten Grauzone.

In Bezug auf Funde gab die MakerDAO Foundation Anfang dieses Monats bekannt, dass die Maker-Software für Abstimmungsverträge einen kritischen Fehler aufwies, der zu einem dauerhaften Verlust von Anwendergeldern hätte führen können. Das Projekt hat seitdem eine aktualisierte Version des Vertrags geprüft, um den Fehler zu beheben.

Am Horizont steht der Maker-Community die bevorstehende Einführung des Multi-Collateral-Dai-Systems (MCD) bevor, auf das sie sich freuen kann. Mit MCD können Benutzer Vermögenswerte einsetzen, die über den Äther hinausgehen, um Dai-Kredite aufzunehmen.

Mike Owergreen Administrator
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